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Test - Flashpoint Campaigns - Red Storm

Bei Flashpoint Campaigns – Red Storm dreht sich alles um eine fiktive militärische Auseinandersetzung (3. Weltkrieg mit konventionellen Streitkräften) in den 80er Jahren zwischen den Streitkräften der NATO und des Warschauer Pakts auf deutschem Boden bei dem man entweder in die Rolle des Kommandeurs einer Kampfgruppe der NATO oder des Warschauer Pakts schlüpft.

Testbericht

Das Spiel selbst ist im gewissen Sinne ein Nachfolger der im Jahr 2005 veröffentlichten Konfliktsituation „Flashpoint Germany", die von dem seit 1977 aktiven Brettspiel KoSim Entwickler Simulations Canada, herausgegeben wurde.bild1

Flashpoint Campaigns – Red Storm (FPC-RS) simuliert die Kämpfe und die Bewegungen auf taktischer und nicht operationeller Ebene. In der Erstveröffentlichung des Spiels befinden sich 20 verschiedene Szenarien und 3 Kampagnen bei denen man als Spieler via PBEM, an einem Rechner, via Spieleserver von Slitherine oder auch gegen die KI antreten kann. Optional kann man den ganzen nervenaufreibenden Schlagabtausch des modernen konventionellen Schlachtfeldes von KI gegen KI am Bildschirm verfolgen. Dieser Modus eignet sich vor allem zum Testen von Spielerszenarien. Die simulierte Spielzeit reicht von ein paar Stunden eines kleinen Schlagabtauschs bis hin zu einem halben Tag. Als Spieler hat man außerdem die Option eine Kampagne von miteinander verknüpften aber nichtlinearen Szenarien als NATO oder WP durchzuspielen.

Spieldaten & Karte
Die bei FPC-RS verfügbaren Streitkräfte repräsentieren eine Auswahl von Einheiten des Warschauer Pakts, der US-Armee, der Bundeswehr, der Britischen Rheinarmee und auch kanadische Einheiten. Die Karte deckt einen Bereich von 20x15km ab und jedes Hexfeld repräsentiert 500m. Die einzelnen Hexfelder beinhalten Kriterien wie Deckung und Elevation die das Kampfgeschehen und andere Aspekte der Simulation wie Sicht und Bewegungsrate beeinflussen.

Alle wichtigen Einheiten und deren Ausrüstung, von den späten 70er Jahren bis Mitte der 80er Jahre sind von Gruppen- bis Batallionsebene (beim Warschauer Pakt bis zur Brigadeebene) vorhanden. Des Weiteren lässt sich die Ausrüstungs- und Streitkräftedatenbank ohne große Schwierigkeiten und Spezialkenntnisse mit Hilfe von kostenlosen Texteditoren wie Notepad++ (http://notepad-plus-plus.org/) anpassen und verändern. Auf alle Informationen der Datenbanken, die als .XLS Format vorhanden sind, kann man mit Excel und anderen Tabellenkalkulationsprogrammen editieren. Die Daten und Informationen der Stärke- und Ausrüstungsnachweisung (http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4rke-_und_Ausr%C3%BCstungsnachweisung) und Schlachtordnung (http://de.wikipedia.org/wiki/Schlachtordnung) können sogar soweit abgeändert werden das man in der Theorie zumindest (persönlich ausprobiert habe ich dies jedoch noch nicht) taktische Gefechte des 2. Weltkriegs, a la Panzer Leader (http://www.boardgamegeek.com/boardgame/2639/panzer-leader), simulieren kann.

Grafik
Die Grafiken der Hexfelder wird wohl nur die Hardcore KoSim-Spieler beeindrucken, da diese als stilisierte Terrain Grafikkacheln dargestellt werden die auf den ersten Blick zugegebenermaßen wie bei einem KoSim-Brettspiel oder einer Computer KoSim der 90er Jahre aussehen. Die Karten selbst und auch die Terrainkacheln kann man jedoch auch modifizieren (ein Terrain Grafik-Mod ist sogar schon vorhanden). Die Einheiten und Counters werden als Fahrzeugsilhouetten und als NATO Symbole dargestellt. Eines der besten Features von FPC-RS ist der Karteneditor, der zusammen mit einem freierhältlichen Programm auch Google Earth für das Betrachten und Erstellen von Karten integriert.

Benutzeroberfläche & Spielsystem
Bild8Die Befehlsausgabe für die Einheiten im Spiel selbst ist ein Kinderspiel. Ein einfacher Rechtsklick mit der Maus und schon öffnet sich das Befehlsmenü. Mehrere Einheiten einer Formation, z.B. einer Panzerkompanie, kann man markieren, auswählen und die entsprechenden Befehle erteilen. Verfügbare Befehle an die Einheiten/Formationen enthalten unter anderem – Bewegung (vorsichtig, schnell, Kampfformation), Abruf und verschiedene Bombardement Missionen für die Artillerie (inkl. Gegenfeuer), Luftangriffe und viele andere mehr. Sobald die Befehle ausgeben wurden werden diese, was von der aktuellen Kommando-, Kontroll-, Kommunikationslage der Formation abhängt, die von den Gegebenheiten der Elektronischen Kampfführung beeinflusst werden, ausgeführt. Da bei diesem Spiele das WEGO System (simultane Ausführung der Spielerbefehle) und nicht das IGOUGO System (Befehle und deren Ausführung werden Schritt für Schritt, ein Spieler nach dem anderen, durchgeführt) verwendet werden die Befehle beider Seiten während der Kampf- und Bewegungsphase zur gleichen Zeit ausgeführt. Während dieser Ausführungsphase wird sogar der OODA (Observe, Orient, Decide, Act) Loop (http://de.wikipedia.org/wiki/OODA-Loop), ein Informationsstrategiekonzept (Ich kenne es aus meiner Bw-Zeit als Führungsvorgang) aus dem militärischem Bereich, berücksichtigt.

 

  

Fazit & Wertung

Kriegsspiele, ich persönliche bevorzuge die Bezeichnung Konfliktsituationen, sollten vor allem die Elemente Spielspaß mit einer gehörigen Portion Realismus verbinden, und dies ist meiner Meinung nach bei FPC-RS der Fall. Ich gebe zu, die Grafiken sind ein wenig altbacken und sollten bei zukünftigen Patches ein bisschen aufgepeppt werden (was sowieso von den „Moddern" unter den KoSim Enthusiasten in den meisten Fällen getan wird). Was die Hauptattraktion des Spiels, oder besser gesagt den Reiz von FPC-RS ausmacht sind nicht nur das innovative Spielsystem, inkl. die Integration des OODA Loops in der Spielmechanik, sondern auch die Fähigkeit existierende Szenarien/Kampagnen, Stärke- und Ausrüstungsnachweisung, sowie die Schlachtordnung und die Datenbank für die Waffensysteme modifizieren zu können. Was die KI betrifft, so kann man mit Hilfe verschiedener Spiel- und Schwierigkeitseinstellungen auf einen durchaus kompetenten Gegner treffen.

 

Wertung 80

Grafik 6
Sound 6
Bedienung 8
KI 9
Spielspass 9

 

 


Infos

Genre: Hardcore-Strategie 
Publisher/Entwickler Matrix Games / On Target Simulations
Erscheinungsdatum 09.10.2013
Sprachen:

Englisch 

Preis:

38,99 Euro+tax 
Download Version

 

 

Systemvoraussetzungen (Minimum):

CPU 1.4 GHz or faster (can use multi-core)
RAM: 1GB
Hard Drive Space: 0.5 GB
OS: Windows XP or better with DirectX 7 or higher
Min Resolution 1024 * 768, 64k colors
Video Card DirectX 7 compatible or greater
Sound Optional, DirectX 7 compatible
Internet Connection for Multiplayer PBEM++

 

Link zu Herstellerseite

http://www.matrixgames.com/products/471/details/Flashpoint.Campaigns:.Red.Storm

 

 

 

Video

 

 

Screenshots


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So bewertet der Stratege

Die Bewertung von Spielen wird anhand von 5 Kategorien erstellt. Diese sind in der Reihenfolge der Gewichtung: Spielspass, KI, Bedienung, Grafik und Sound. In jeder Kategorie sind maximal 10 Punkte möglich. Durch die unterschiedliche Gewichtung wollten wir eine faire Bewertung von Strategiespielen erreichen. Bei Strategietitel sind z.B. Sound & Grafik meist weniger wichtig als die KI, Schwierigkeit oder der Langzeitmotivationsfaktor.

Unsere Test-Kategorien und deren Gewichtung:
Grafik: x 3
Sound: x 2.5
Bedienung:  x 3.5
KI:  x 4
Spielspass:  x 4.5
(Pro Kategorie sind maximal 10 Punkte möglich)

Aufgrund einer eigenen Formel, kommen wir dann auf das Ergebnis der Wertung.

DLCs, Addons und Mods werden nach einer einfachen Skala gewertet. Die Skala geht von 1-5. Dies ist anhand einer Grafik erkennbar. So steht jeder Streifen für einen Punkt. Der Stern über dem Streifen stellt einen halben Punkt dar.

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