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Test: Democracy 3 - Take Control und mache es besser! Empfehlung

Die "Ein-Mann"-Spieleschmiede Positech hat einen weiteren Teil der Democracy Reihe veröffentlicht. Das Spiel, welches nun knapp seit einen Monat erhältlich ist, versetzt uns an die Spitze von einem der sechs westlichen Staaten GB, Frankreich, Deutschland, USA, Kanada oder Australien. Jedes Land hat seine eigenen Startbedingungen und Probleme, die man lösen soll. 

Testbericht

2013-11-05 00001Zu Beginn unseres Tests bietet uns das Spiel individuelle Einstell-Möglichkeiten in den Optionen. So kann man in einer Krise beginnen, die Wahlperiode zwischen 3-5 Jahre einstellen, die Anzahl der möglichen Amtszeiten aussuchen, Wahlpflicht oder Katastrophen ein- und ausschalten. Das Spiel bietet uns vier Standard-Einstellungen: Schwierigkeit (von 0-200 %), politische Apathie (0-100%), Hang zum Sozialismus (0-200) und Hang zum Liberalismus (0-200%).

Wir haben für unseren Test alle Einstellungen so belassen, wie sie der Standard vorgibt und nehmen als Startland natürlich die Bundesrepublik Deutschland. Nun müssen wir zwei Parteien benennen (Stichwort: 2-Parteiensysteme werden hier im Spiel simuliert). Die Opposition und unsere eigene Partei. Hier hat man 30 Parteien zur Auswahl, am Besten hat uns hier z.B. The Jehovah Party gefallen. Wir nehmen für den Test zwei ganz "normale" Parteien.

Nach einer sehr kurzen Ladezeit, werden wir zu unserer gewonnen Wahl beglückwünscht und mit den wichtigsten Fakten versorgt. Es gibt in Democracy3 sechs Hauptindikatoren: Bruttoinlandprodukt (GDP), Gesundheit, Bildung, Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Armut. Außer bei Bildung, wo wir im grünen Bereich starten, liegen wir überall im gelben Bereich. Also genug Arbeit, die wir zu erledigen haben. Klickt man auf eines der sechs Felder erhält man weitere wichtige Infos zu den einzelnen Themen. Wir haben als Beispiel die Bildung angeklickt. Hier kann man nun erkennen, was die Ursachen für die Bildung sind und wie lange es dauern würde in den einzelnen Bereiche wie z.B. staatliche Schulen etwas zu verändern. Wenn man bei den staatlichen Schulen etwas verändert, wirkt sich das in acht Runden = zwei Jahren aus. Gleichwohl sieht man auch die Effekte die eine bessere Bildung bescheren könnten. Diese wirkt sich positiv auf die Produktivität eines Landes aus. Gleichzeitig verringert sie Rassenspannungen, allg. Kriminalität und Gewaltverbrechen. So kann man dies für alle Bereiche einstellen und sich so einen Überblick über die Lage im Land verschaffen.

Doch jetzt wollen wir endlich regieren. Wir befinden uns auf der Spieloberfläche welche grafisch sehr einfach gehalten ist. Dies ist bei diesem komplexen Spiel jedoch ein echter Vorteil. Der Bildschirm ist in sieben politische Fachgebiete unterteilt. So kann sich im öffentlichen Dienst, Steuern, Wirtschaftspolitik, Soziales, Außenpolitik, Verkehrwesen oder Innenpolitik betätigen. In jedem Bereich gibt es nette und einfach verständliche Icons, die entweder als Infopunkt oder als Aktionsbutton dienen. Diese können in vier verschiedenen Farben leuchten: Grün-weiß-rot (Aktionsfelder) oder blau (Infofeld). Die einfache Kennzeichnung der Felder ist unseren Augen sehr gelungen, da sie uns sofort und schnell anzeigt, wo etwas im Argen liegt (rot) oder wir top (grün) sind. Die blauen Felder sind reine Infofelder. Sie zeigen uns wie andere Informationen auf der Spieloberfläche in Verbindung stehen und welche Auswirkungen diese auf ein anderes Feld haben. Dabei kann man sich in diesem komplexen Netz manchmal ganz schon verirren. Doch so ist es auch in der wirklichen Politik, oder?
2013-11-05 00014In der oberen Navigationsleiste können ebenfalls sehr schnell die wichtigsten Daten & Fakten wie z.B. politische Aktionspunkte (da ist unsere wichtigste "Währung") Etat, unser Kabinett und Berichte der einzelnen Fachgebiete aufgerufen werden.

Die BRD beginnt mit 5 roten Feldern und hat ein Staatsdefizit von ca. 1 Mrd (Bn = Mrd.). Also liegt es an uns diesen Umstand zu verändern. Mit einem Start-"Kapital" von 26 CP(=Capitalpoints) können wir zwar schon einiges verändern, aber wirklich große Dinge sind noch nicht drin. So können wir zwar die Zuschüsse für staatliche Schulen (18 CP) und technische Hochschulen (6 CP) maximieren, eine Erhöhung der Benzinsteuer (36 CP), Tabaksteuer (27 CP) oder Einkommensteuer (30 CP) war jedoch nicht mehr drin. Somit verbessern wir unsere Bildung weiterhin. Diese Auswirkungen werden aber erst in 8 Quartalen eintreten. Es gibt auch Aktionen, die keine oder wenige CP kosten. Je wichtiger und einschneidender eine Aktion ist, umso mehr kosten diese. Wem, die Spieloberfläche mit den Icons zu leer erscheint, kann mit einem Rechtklick in das Fachgebiet oder oben in der Navigationsleiste weitere Gesetze erlassen oder auch beenden. In der Mitte des Bildschirmes sieht man eine Übersicht aller Bevölkerungsgruppen = Wähler. Diese werden mittels Balken von grün bis rot dargestellt. Es gibt insgesamt 21 Balken. Wichtig ist dabei zu wissen, dass Menschen in mehreren Gruppen Mitglied sein können. Mit einem Klick auf eine Gruppe erhält man wichtige Infos und Daten über diese. Um die Balken besser zu verstehen, sollte man das Handbuch unbedingt lesen.

Nach einem Blick in unser siebenköpfiges Kabinett (durch Minister erhält dieses Boni und Mali, sowie die wichtigen CP) sind wir mit dem ersten Turn fertig und beenden die Runde. Eine Runde simuliert hierbei ein Quartal.2013-11-05 00017
Nun erhalten wir (ebenfalls nach eine sehr kurzen Berechnungszeit) den Quartalsreport. Zu sehen sind wieder die sechs Hauptindikatoren und deren Veränderungen, sowie Meldungen aus fünf Bereichen. Zudem erscheinen News oder wir müssen sofort wichtige Entscheidungen treffen. Das bedeutet, dass man wir immer wieder vor Fragen stehen, die wir entscheiden müssen. Dabei können wir aus zwei Optionen wählen. Diese Funktion bringt eine gewisse Spannung ins Spiel und fördert das Gefühl der Zwickmühle. In unseren Testspielen kam es oft vor, dass man eigentlich gar nicht auswählen wollte, aber musste. Gut gemacht. Schade finden wir, dass diese "Event"-Kette immer gleich abläuft. Bei jeden Spiel kamen immer die gleichen Fragen zur gleichen Stelle. Das ist unserer Meinung nach ein großer Spaßkiller.
Nun haben wir das erste Quartal überstanden und befinden uns wieder auf der Spieloberfläche. Jetzt können wir die Auswirkungen der letzten Runde sehen und das politische Leben beginnt von Neuem.

 

Fazit & Wertung

Wertung 80Die unglaubliche Komplexität des Spieles, wird aufgrund der "einfachen" Menüoberfläche nicht sofort erkennbar. Wenn man sich aber durch alles Menüs, Statistiken und Aktionen klickt, merkt man erst, was für ein Spiel man da gerade spielt. Das Spiel hat viele sehr gute Funktionen und macht unheimlich Spaß. Man kann hier seinen Gedanken und Ideen fast freien Lauf lassen. Schade finde ich die starre Eventkette, das zwei Parteiensystem und dass wir die Steuereinnahmen manchmal nicht nachvollziehen konnten. Positiv und sehr gut war in meinen Augen die Mixtur aus komplexen Spielthema und einfache Darstellung, gute und knifflige Eventfragen und Entscheidungen, sowie die Vielzahl an Statistiken und Gesetzen. Das Handbuch, welches leider nur in englischer Sprache verfügbar ist, obwohl es doch recht kurz ist, ist sehr gut und erklärt die Grundzüge des Spieles. Die Musik und der Sound können ebenfalls überzeugen.

Wir können jedem Hobbypolitiker oder Politiknörgler nur empfehlen: Macht es besser.

Obwohl das Spiel derzeit nur in englischer Sprache spielbar ist, können auch Spieler, deren Englisch-Kenntnisse nicht überragend sind, dass Spiel spielen. Die Entwickler haben durch die Icons eine "eigene" Sprache entwickelt, die jeder versteht. Den Rest kann man mittels Wörterbuch (online oder echtes Buch) leicht herausfinden. So lernt man, außer den politischen Zusammenhängen, sogar noch etwas Englisch.

Unsere Wertung im Detail

Grafik 8/10 Sound 8/10 Bedienung 8/10 KI 8/10 Spielspass 8/10
Grafikstil 8/10 Effekte 8/10 Menüführung/
Bedienungsübersicht
9/10     histr. Korrektheit 8/10
Hardware-
anforderung
8/10 Musik 8/10  Handbuch 7/10     Einflussmöglich-
keiten
9/10 
    Sprach-
ausgabe
7/10 Tutorial (Berater) 8/10     Spielwelt 7/10 
              Ladezeit/
Berechnung
8/10 
                Umfang  7/10 
                Wiederspielwert 8/10 
                Motivationsfaktor 8/10 
                Komplexität 9/10 
                Modding 
Freundlichkeit
10/10 


Infos

Genre: Politiksimulator 
Publisher/Entwickler Positech
Erscheinungsdatum 14.10.2013
Sprachen:

Englisch 

 

Link zu Herstellerseite

www.positech.co.uk/democracy3

Hinweis:

Das Spiel ist modbar und dies wird vom Entwickler auch sehr unterstützt. Wir haben Euch deshalb einige Links zum Thema Democracy 3 - Modden aufgelistet:

Hinweise zum Spielemodding:
http://www.positech.co.uk/democracy3/modding.html

Mods:
http://www.positech.co.uk/democracy3/mods.html

 

 

 

 

 

 

 

Video

 

 

Screenshots


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So bewertet der Stratege

Die Bewertung von Spielen wird anhand von 5 Kategorien erstellt. Diese sind in der Reihenfolge der Gewichtung: Spielspass, KI, Bedienung, Grafik und Sound. In jeder Kategorie sind maximal 10 Punkte möglich. Durch die unterschiedliche Gewichtung wollten wir eine faire Bewertung von Strategiespielen erreichen. Bei Strategietitel sind z.B. Sound & Grafik meist weniger wichtig als die KI, Schwierigkeit oder der Langzeitmotivationsfaktor.

Unsere Test-Kategorien und deren Gewichtung:
Grafik: x 3
Sound: x 2.5
Bedienung:  x 3.5
KI:  x 4
Spielspass:  x 4.5
(Pro Kategorie sind maximal 10 Punkte möglich)

Aufgrund einer eigenen Formel, kommen wir dann auf das Ergebnis der Wertung.

DLCs, Addons und Mods werden nach einer einfachen Skala gewertet. Die Skala geht von 1-5. Dies ist anhand einer Grafik erkennbar. So steht jeder Streifen für einen Punkt. Der Stern über dem Streifen stellt einen halben Punkt dar.

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