Waffentechnik: Panzer IV - Das Rückgrat der deutschen Armee

In dieser Ausgabe widme ich mich dem Panzer IV. Er wurde zeitgleich zusammen mit dem Panzer III entwickelt. Darüber hinaus ist der einzige Kampfpanzer des Krieges, der von Kriegsbeginn bis Kriegsende ge­baut wurde und in der kämpfenden Truppe Dienst tat. Dabei durchlebte er eine stetige Weiterentwicklung und wurde das Arbe­itstier der deutschen Panzertruppen. Mit einer Gesamtmenge von 8.500 Stück war er auch auf deutscher Seite der am meisten gebaute Panzer des Krieges, und seine Plat­tform diente vielen weiteren erfolgreichen Fahrzeugtypen als Basis. Und obwohl er am Anfang des Krieges neben dem Panzer III nur als Unterstützungspanzer eingesetzt wurde, erreichte er im späteren Verlauf des Krieges den Status des Hauptkampfpanzers und kann nachträglich auch als der wichtig­ste deutsche Panzer des Krieges bezeichnet werden, da sein Nachfolger, der Panther, zu spät und in zu geringen Stückzahlen auf den Schlachtfeldern erschien, um dem Panzer IV die Stellung als Hauptkampfpanzer stre­itig zu machen. Ich werde in diesem Artikel teilweise auf Feldzüge der Wehrmacht oder der Sowjetunion eingehen. Da dieser Artikel jedoch dem Panzer IV gewidmet ist, kann ich die Unternehmen nicht in ihrem vollen Um­fang erläutern. Die wichtigsten militärischen Operationen könnte ich eigentlich auch mal näher beschreiben. Aber das schau ich mir mal während der Sommerpause an.

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Entwicklung

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Die Entwicklung des Panzers begann schon sehr früh. Als die späteren Generäle von Manstein, Nehring und Guderian 1930 mit der Entwicklung der Blitzkriegstaktik beschäft­igt waren, sah Guderian bereits 2 Panzer­typen vor. Im Januar 1934 beschloss das Heereswaffenamt (HWA), als es die Bildung von Panzerdivisionen beschloss, dass drei Kompanien einer Abteilung aus Panzern mit panzerbrechender Kanone ausgestattet sein sollten und die vierte Kompanie aus Panzern mit einem größeren Kaliber ausgestattet war. Dieser sollte als Unterstützungspanzer für die anderen Panzerkompanien Ziele angreifen, für welche die kleineren Kaliber der späteren Panzer III nicht ausreichten. Daraus entwickelte sich der Panzer IV. Das Anforderungsprofil des Heereswaffenamtes glich, wenn man von der Kanone absah, dem des Panzer III. Anfangs war aus diesem Gr­und auch der Panzer IV optisch dem Panzer III recht ähnlich. 

Aufgrund des Versailler Vertrags und des damit verbundenen Verbots von Entwick­lung, Bau und Besitz von schweren Waffen wurde der Panzer IV anfangs als "Mittlerer Traktor" bezeichnet und später in "Batail­lonsführerwagen", kurz BW, umbenannt. Erst 1935, als die Wehrmacht gegründet wurde und die Tarnbezeichnungen hinfäl­lig wurden, erhielt der Panzer IV seinen

eigentlichen Namen. Die Entwicklung am Panzer IV begann 1934 und wurde von den Firmen Rheinmetall, MAN und Krupp betrie­ben. Dabei gingen die Entwickler erstmals einen neuen Weg. Bis zu diesem Zeitpunkt image001herrschte die allgemeine Meinung vor, dass ein Unterstützungspanzer mehrere Türme haben müsse, um seine Funktion gut ausü­ben zu können. Beispiele hierfür sind der britische "Vickers Medium Mark III", der später entwickelte amerikanische M3Lee und die russischen Panzer T-28 und T-35.

Der Prototyp von Rheinmetall wog 18 Ton­nen, war mit einem 320 PS Motor aus­gestattet und verfügte über eine Höchst­geschwindigkeit von 30 km/h. Das Laufwerk bestand aus acht Laufrollen die an Hebelar­men aufgehängt waren. Optisch glich dieser Prototyp sehr einem weiteren ebenfalls von Rheinmetall entwickelten und 1934/35 ge­bauten Neubaufahrzeug (PzKpfw Nb.Fz).

Das Modell von MAN verfügte über ein Schachtellaufwerk, das von Erich Knie­pkamp beeinflusst war. Er sorgte später dafür, dass dieses Laufwerk bei allen deutschen Panzern eingeführt wurde. Der Entwurf von Krupp image006 sah anfangs ebenfalls ein Schachtellaufwerk mit Drehstabfederung vor, was nicht zuletzt den Empfehlungen des Heereswaffenamt zuzuschreiben war. Doch obwohl dieses Laufwerk bessere Laufeigen­schaften hatte und weniger empfindlich ge­gen Feindbeschuss war, entschied sich die Fa. Krupp letztlich dafür, seiner Blattfeder­ung treu zu bleiben. Ende 1935 bis Anfang 1936 wurden alle drei Prototypen umfangre­ichen Tests unterzogen aus denen der En­twurf von Krupp sich behauptete. Damit war der Panzer IV der letzte deutsche Panzer, der in der Vorkriegszeit entwickelt wurde.

 

Produktion

Die Produktion des Panzer IV in der Ausführung A begann im Oktober 1937. Da vorgesehen war, dass der Panzer IV als Unterstützungspanzer eingesetzt werden sollte, wurde davon ausgegangen, dass keine größeren Stückzahlen benötigt werden. Aus diesem Grund erhielt die Firma Krupp den Auftrag den Panzer IV lediglich in einem Werk zu fertigen und nicht mehrere Produzenten oder Produktionsstätten. Der Panzer IV wurde im Grusonwerk in Magdeburg- Buckau hergestellt. Bereits im Jahr 1938 waren alle bestehenden Panzereinheiten mit dem Panzer IV ausgestattet und das bei einer Produktionsmenge von lediglich 115 Panzern in den Jahren 1937 und 1938 zusammen. Aus diesem Grund wurden auch die Produktionszahlen nach Kriegsbeginn nicht gesteigert und 1939 nur 141 Panzer produziert. Und obwohl bereits während dem Polenfeldzug 1939 ersichtlich wurde, dass der Panzer III erhebliche Probleme bekam, die gegnerischen Panzer auszuschalten, wurde die Produktion des Panzer IV nicht ausgebaut. 1940 stieg die Zahl der produzierten Panzer IV nur unerheblich an, um die neugegründeten Panzereinheiten auszustatten und Verluste zu ersetzen. Doch das war nur die halbe Wahrheit. Das hatte auch strukturelle Gründe: Da weder bei der Entwicklung des Panzer III noch des Panzer IV die Unternehmen Opel und Ford hinzugezogen worden sind, war der Panzer IV nicht für eine Massenproduktion entwickelt worden. Beide Unternehmen waren zwar führend in der Fließbandfertigung, hatten aber eine US-amerikanische Mutterfirma und die Geheimhaltung wurde höher eingestuft als die Massenproduktionstauglichkeit. So benötigte die zu Kriegsbeginn nicht sehr leistungsstarke deutsche Industrie 15.000 Arbeitsstunden für einen Panzer IV. Hauptgrund für die lange Produktionsdauer war die Herstellung des Stahls. Der deutsche Panzerstahl wurde durch Zementation gehärtet, was ein sehr zeitaufwendiges Verfahren war, aber dazu führte, dass der deutsche Panzerstahl der härteste Stahl seiner Zeit war. Diese lange und qualitativ sehr hochwertige Produktionsweise stand jedoch im totalen Gegensatz zu einer Massenfertigung der Panzer. So produzierte, als die Massenproduktion Einzug in die Industrie fand, die deutsche

Rüstungsindustrie 1944 einen Spitzenwert von 3.125 Panzern. Aber selbst das erscheint jämmerlich wenig, wenn man bedenkt, dass die USA mit ihrer Fließbandfertigung des M4Sherman bereits 1943 Produktionszahlen von 2.000 Stück im Monat erreichten. In der beilienden Tabelle sind die Produktionszahlen der Panzer IV aufgelistet, übernommen aus Wikipedia und anhand anderer Seiten und der Ausführungen überprüft.
Als der Panther 1943 in Produktion gehen sollte, wollte der Generalstab des Heeres die Herstellung aller Panzer einstellen und sich auf den Panzer V (Panther) und den Panzer VI (Tiger) konzentrieren. Generaloberst Guderian war jedoch dagegen und erreichte eine Weiterproduktion des Panzer IV. Vom logischen Standpunkt war die Entscheidung des Generalstabs durchaus sinnvoll. Warum sollte man für die Front veraltete und teilweise unbrauchbare Modelle weiter produzieren, anstatt die Produktionskapazitäten auf wenige Modelle zu bündeln? Doch die Praxis sah leider anderes aus. Die deutsche Industrie war zersplittert in alle möglichen Produktionslinien. So wurden zu dieser Zeit noch mehrere Ausführungen der Panzer II und Panzer III gebaut und entwickelt. Desweiteren gab es noch etliche Produktionsketten welche auf der Grundlage dieser veralteten Panzer basierten. Zum anderen war die deutsche Rüstungsindustrie nicht stark genug um schnell umzurüsten und hätte lange gebraucht um sich auf die 2 Produktionsserien zu spezialisieren. 1943 wurde die Wehrmacht in Russland von der sowjetischen Armee stark bedrängt. Nachdem die 6. Armee in Stalingrad nach der Kapitulation beinahe auch zur Vernichtung der gesamten Heeresgruppe Süd geführt hätte und der "Russe" nach dem letzten gescheiterten Angriff auf Moskau auch dort wieder in die Offensive ging und sich in Italien eine weitere Front anbahnte. Kurzum musste die Wehrmacht an allen Fronten kämpfen und wurde hart bedrängt. Bei einer Umstellung hätten aber während dieser Phase lediglich 25 Panzer VI (Tiger) im Monat ausgeliefert werden können, bis die Produktion des Panthers im Mai richtig anlief. Und das hätte die Wehrmacht nicht verkraften können. Stattdessen wurde, aufgrund von Guderians Einwandes die Entscheidung, die Produktion des Panzer IV einzustellen rückgängig gemacht, was jedoch alleine im Grusonwerk zu einem Ausfall von 300.000 Arbeitsstunden, also 150 Panzer IV, führte. Auf alle Werke hochgerechnet dürfte der Ausfall zwischen 500 - 800 Panzer IV gelegen haben, also fast zwei komplette Panzerdivisionen. Der Panzer IV wurde stattdessen zum Hauptkampfpanzer umfunktioniert und seine Produktion drastisch gesteigert, sodass er 1943 und 1944 mit etwas über 3.000 Stück im Jahr die höchsten Produktionszahlen erreichte die je ein deutscher Panzer damals erreicht hatte. War der Panzer IV in seiner Ausführung A noch ein Unterstützungspanzer, der mit einer kurzrohrigen und großkalibrigen Waffe ausgestattet war, so verfügte er spätestens ab 1943 über eine durchaus sehr durchschlagskräftige 7,5cm-Kanone, mit deren Hilfe er trotz seines Alters von fünf Jahren erfolgreich die russischen T34/76 bekämpfen konnte. Und so leistete er bis Kriegsende, neben dem Panther, als Arbeitstier der deutschen Panzertruppe seinen Dienst. 

 

Baujahr 1937 1938 1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945
Menge 13 102 141 278 481 994 3014 3125 375

 

Daten

Der Panzer IV ging in der Ausführung A in die Produktion. Da er allerdings erst ab der Ausführung D in größeren Mengen produziert wurde und so gesehen die Ausführungen A, B und C als Vorserien angesehen werden können, werde ich mich hier den technischen Daten der Ausführung D widmen. Die Ausführung D war 20 Tonnen schwer, 5,9 m lang, 2,85 m breit und 2,68 m hoch. Er verfügte über einen 12-Zylinder Motor von Maybach (HL 120 TRM), der über 265 PS verfügte und kurzzeitig bis zu 300 PS erreichen konnte und ihm eine Leistung von 15 PS/ Tonne ermöglichte. Da die Motornamen in ähnlicher Namensgebung bereits in vorherigen Artikeln auftauchten, nun eine kleine Erklärung. HL steht für Hochleistung, die 120 steht für 12 Liter Hubraum. Der Kürzel TRM erläutert die Eigenschaften des Motors. So steht das M für eine Magnetzündung und das TR für Trockensumpfschmierung. Diese Schmierung wird heute noch in manchen Motoren eingesetzt. Dabei wird das Öl in einem Extratank gelagert und in den Motor gepumpt sowie wieder abgepumpt. Dies ermöglichte es dem Panzer eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h zu erreichen. Seine 470 Liter umfassenden Tanks (220 Liter, 140 Liter und 110 Liter) verschafften ihm eine Reichweite von 200 km auf der Straße und 130 km im offenen Gelände. Seine Kette war 38 cm breit und führte damit nach eigener Berechnung in etwa zu einem Bodendruck von 1.000 g/cm².

Seine Panzerung hatte eine Stärke von 30 mm an der Vorderseite von Wanne und Turm sowie 20 mm an den Seiten sowie 10 mm an Turmoberseite, Wannenboden und Wannenoberseite. Die Frontpanzerung an Turm und Wanne war um 80 Grad geneigt, was einem Aufschlagswinkel von 10 Grad entspricht (90 Grad-Neigung). Die Turmseite war um 65 Grad geneigt und die Turmrückseite um 75 Grad. Alle anderen Panzerungen waren um 90 Grad geneigt. Die Ausführung D war mit einer 7,5-cm-KwK 37/L24 ausgestattet sowie zwei MG34. Der Panzer IV verfügte über einen elektrischen Turmschwenkmotor. Ein MG34 war am Turm rechts neben der Kanone montiert, während das zweite MG34 ebenfalls auf der rechten Seite aus der Wanne ragte und vom Funker bedient wurde. Eine Panzergranate wog 6,8 kg und hatte eine Mündungsgeschwindigkeit von 385 m/s. Damit ähnelte das Geschütz mehr einer Panzerhaubitze denn einer Panzerabwehrkanone, was seinem Charakter als Unterstützungspanzer zuzuschreiben ist. Aufgrund der geringen Rohrlänge von 1,8 m sowie dadurch bedingt der geringen Mündungsgeschwindigkeit und geringeren Genauigkeit konnte die Kanone auf 100 m lediglich 41 mm Panzerung durchschlagen und auf 1.000 m nahm die Durchschlagsleistung auf 35 mm ab bei einem Aufschlagswinkel von 30 Grad (60 Grad geneigte Panzerung). Darüber hinaus war ein Zielen auf Distanzen von mehr als 500 m sehr schwer, da aufgrund der Mündungsgeschwindigkeit und des kurzen Kanonenrohrs die Flugbahn stark gekrümmt war. Mit Hartkerngeschossen aus Wolfram konnte zwar die Durchschlagsleistung auf entfernungsneutrale 100 mm erhöht werden, aber aufgrund von Rohstoffmangel gab es nur sehr wenige oder gar keine solcher Granaten vom Typ Panzergranate 40. Die Besetzung bestand aus Besatzungsmitgliedern, von denen der Fahrer, der Kommandant und der Funker über Mikrofone verfügte, die jedoch ausschließlich vom Funker gesteuert werden konnten. 

 

Typen

Ausführung A

Die Ausführung A war die erste Serie des Panzer IV. Die produzierte Stückzahl war jedoch sehr gering. Von Produktionsbeginn Oktober 1937 bis Ende März 1938 wurden lediglich 35 Stück produziert. Das charakteristischste Merkmale dieser Ausführung war die 

image013Walzenblende, die im Turm lag sowie die recht große und tonnenförmige Kommandantenluke. Darüberhinaus verfügte die Ausführung A noch über den schwächeren Maybach HL 108 Motor mit 250 PS. Des Weiteren bestand die Panzerung der Wannenfront aus 15mm Stahl und die Turmfrontpanzerung aus 20mm. Im Inneren konnten 122 Schuss Munition mitgeführt werden. Aufgrund der geringeren Panzerung wog der Panzer 17,3 Tonnen. Das Laufwerk bestand noch aus acht Doppellaufrollen, die paarweise anhand von Viertelblattfedern aufgehängt wurden. Diese Ausführung nahm nie an Kampfhandlungen teil und wurde ausschließlich zu Ausbildungszwecken eingesetzt. Wie man im Bild oben sehen kann ist die Walze nach innengelagert. Erst mit der Ausführung D wurde sie nach außen verlegt.

Ausführung B
Ab März 1938 wurde die Ausführung B gebaut. Bei dieser Ausführung wurde die Wannenfrontpanzerung von 15 mm auf 20 mm verstärkt. Dadurch stieg das Gewicht des Panzers auf 17,7 Tonnen. Auch wurde ein neuer Motor verbaut. Mit dem HL 120 TR verfügte der Panzer über eine Spitzenleistung von 300 PS. Es gab auch eine Änderung an der Bewaffnung. So wurde das Wannen-MG ersetzt durch eine Klappe, aus welcher der Funker seine Maschinenpistole halten konnte. Die Munitionskapazität wurde von 122 auf 80 Schuss reduziert. Es wurden aber auch hier nur 42 Stück des Panzers gebaut.

Ausführung C
Die Ausführung C wurde noch im gleichen Jahr entwickelt und produziert, hatte jedoch keine nennenswerten Veränderungen. So erhöhte sich das Gewicht etwas aufgrund einer etwas stärkeren Turmpanzerung. Es wurden 140 Panzer dieser Ausführung produziert.

Ausführung D
Die Ausführung D ist die erste Ausführung die in größeren Stückzahlen produziert wurde. Eine Änderungen zu Ausführung C war der erneute Einbau des Wannen-MGs. Ferner wurde die innenliegende Walzenblende der Kanone nach außen verlegt, um die Turmfront besser vor gegnerischen Geschossen zu schützen. Auch wurde die Panzerung an den Seiten und Hinten von 15 mm auf 20 mm angehoben, was zu einer Gewichtszunahme auf 20 Tonnen führte. Der Motor wurde noch etwas verändert, so dass nun der HL 120 TRM verbaut wurde, der entgegen des Vorgängers über eine Magnetzündung verfügte. Aufgrund der Erfahrungen in Polen und Frankreich wurde während der Instantsetzung ab 1940 die Wannenfront weiter mit Panzerplatten verstärkt. Es wurden insgesamt 229 Stück in den Jahren 1938 und 1939 gebaut.

Ausführung E
image016Es hatte sich in Frankreich herausgestellt, dass die Panzerung trotz Verstärkungen in der Ausführungen A-D immer noch nicht ausreichte um den alliierten Panzern standzuhalten. Aus diesem Grund wurde die Ausführung E entwickelt. Dabei wurden zusätzliche Panzerplatten an der Front und den Seiten der Wanne angebracht. So wurde an der Wannenfront eine 30 mm dicke Panzerplatte angebracht und an den Seiten eine 20 mm Panzerplatte, was die Panzerung auf 60 mm bzw. 40 mm verstärkte. Durch diese Panzerplatten erhöhte sich das Gewicht auf 21 Tonnen. Um den Sichtschlitz des Fahrers besser zu schützen, wurde zudem eine herunterklappbare Panzerklappe eingebaut, die der Fahrer bei Bedarf öffnen konnte. Es gab zudem Veränderungen an der Kommandantenkuppel, so dass ab dieser Ausführung ein Gepäckkasten am Turm befestigt werden konnte. Insgesamt wurden 1940/41 223 Panzer IV Ausführung E gebaut. Wenn man genau hinschaut kann man auf dem Bild die zusätzlich angebrachten Panzerplatten erkennen, vor allem im Bereich der Fahrerluke.

Ausführung F
Die Ausführung F besteht im Grunde genommen aus zwei Ausführungen: den Ausführungen F1 und F2. In der Ausführung F wurden Erfahrungen und Erkenntnisse aus den bisherigen Feldzügen eingearbeitet. So wurde die Frontpanzerung an Turm und Wanne von 30 mm auf 50 mm verstärkt. Das Gewicht betrug nun 22,3 Tonnen. Dies machte eine Anpassung der Kettenbreite notwendig, um den Bodendruck nicht zu hoch werden zu lassen. Ein zu hoher Bodendruck hätte maßgeblich die Geländefähigkeit des Panzers eingeschränkt, da er tiefer in das Erdreich eingesunken wäre. Aus diesem Grund wurde die Breite der Ketten von 38 cm auf 40 cm erhöht. Zudem erhielt der Panzer eine verbesserte Zieleinrichtung. Der Panzer ging im April 1941 in Serie. image019
Doch im Krieg gegen die Sowjetunion zeigte sich sehr schnell, dass die deutschen Panzer aufgrund ihrer Panzerung und Bewaffnung den neueren russischen Panzern unterlegen waren. Deswegen wurde im November 1941 der Auftrag an die Firmen Krupp und Rheinmetall vergeben, gemeinsam dieser Bedrohung zu begegnen. Als schnelle Maßnahme wurde die Ausführung F2 entwickelt. Die ab März 1942 gebauten Panzer IV F2 erhielten die 7,5-cm Kanone KwK 40 L/43. Mit einer Rohrlänge von 3,2 m war sie doppelt so lange wie die vorherige Kanone. Durch die damit verbundene Verdopplung der Mündungsgeschwindigkeit der Geschosse konnte bei einem Aufschlagswinkel von 30 Grad eine Panzerung von 98 mm durchschlagen werden. Selbst auf 1.000 m Distanz waren immer noch 80 mm möglich. Das stellte eine deutliche Besserung dar, da vorher nur 41 mm bzw. 35 mm Panzerung durchschlagen werden konnte. Mit dieser Kanone ausgestattet änderten sich zwei grundlegende Dinge. Zum Einen war damit erstmals während des Krieges ein deutscher Panzer in der Lage, gegen jeden zu dieser Zeit existierenden feindlichen Panzer zu bestehen und zum anderen wurde damit der Panzer IV vom Unterstützungspanzer zum Kampfpanzer aufgewertet. Zudem konnte durch bessere Lagerung die Munitionskapazität von 80 auf 87 Schuss erhöht werden. Die Ausführung F1 bezieht sich auf die Panzer IV Ausführung F mit einer kurzen Kanone, während die Ausführung F2 eine lange Kanone besitzt. Insgesamt wurden1941/42 437 vom Typ F1 und 200 com Typ F2 produziert.

Ausführung G
image024Ab Mai 1942 wurde die Ausführung F durch die Ausführung G ersetzt. Die Ausführung F2 war nur eine Zwischenlösung und wurde deswegen später durch die Ausführung G ersetzt. Diese Ausführung verfügte von Beginn an über die 7,5-cm Kanone KwK 40 L/43. Die seitlich angebrachten Panzerplatten wurden nun weggelassen und durch eine auf 30 mm verstärkte Seitenpanzerung ersetzt. Um den extremen Witterungsbedingungen im russischen Winter besser trotzen zu können, wurde zudem ein Kühlwasseraustauscher eingebaut, mit dem es möglich war, heißes Kühlwasser von einem laufenden Panzer in das Kühlwassersystem eines stehenden Fahrzeugs zu pumpen. Damit wurde dem Problem des Kaltstartens im Winter begegnet, bei dem es vorkommen konnte dass Panzer nicht ansprangen weil Motorflüssigkeiten gefroren waren.
Eigentlich müsste es auch bei der Ausführung G eine Unterteilung in G1 und G2 geben. Denn genau wie bei der Ausführung F wurde auch bei der Ausführung G im Laufe der Produktion die Kanone verändert. Im August 1942 wurde die 7,5-cm-Kanone KwK 40 /L48 entwickelt und umgehend in die Ausführung G verbaut. Im Laufe der folgenden Instandsetzungsintervalle wurden alle bestehenden Panzer IV mit dieser Kanone ausgerüstet. Die Kanone erhöhte die Durchschlagsleistung auf 106 mm. Desweiteren sollte die Frontpanzerung der Wanne auf 80 mm verstärkt werden. Dabei wurde die damit verbundene geringere Geländegängigkeit als geringeres Übel angesehen als die zu geringe Panzerung ohne die Verstärkung. Es wurden 1.687 Panzer IV G produziert.

Ausführung J
Die Ausführung J war bis zum Kriegsende die letzte Kampfwertsteigerung des Panzer IV und wurde bis Kriegsende gebaut. Die Produktion begann im Mai 1944. Doch bei der Entwicklung dieser Ausführung stand weniger eine Kampfwertsteigerung im Raum denn vielmehr mögliche Einsparungen an Ressourcen, Produktionszeit und Versorgungsintervallen. Aus diesem Grund wurde der elektrische Turmschwenkmotor weggelassen zugunsten einesimage031 zusätzlichen Tanks, der die Reichweite des Panzers auf 300 km ( 180 km im Gelände) erhöhte. Die Seitenschürzen bestanden nur noch aus Drahtgeflecht. Darüberhinaus wurden statt vier Stützrollen nur noch drei verbaut die zudem keine Gummibandagen mehr hatten. Auch wurde der große außen angebrachte Auspuff-Endtopf des Panzers durch zwei einfache Rohre ersetzt. Diese Ausführung wurde 1758 mal produziert. Da optisch, bis auf die Auspuffenden, der Panzer IV J identisch mit dem Panzer IV H war, habe ich mich entschieden ein Bild des Panzer IV H zu nehmen, bei dem man das Drahtgeflecht sehr gut sehen kann, welches die Stahlplatten ersetzte. Leider habe ich keine guten Bilder des Panzer IV J gefunden wo man die Drahtgitter gut sieht, oder Bilder die falsch beschriftet sind. So hatte des Bundesarchiv zwei Bilder die den Panzer IV J im Januar 1944 in der Ukraine zeigen sollen. Der Panzer IV J wurde aber erst im Mai 1944 gebaut!

Ausführung H
image028Im März 1943 begann die Produktion der Ausführung H. Serienmäßig war die 7,5-cm-Kanone KwK 40 /L48 verbaut. Mit dieser Kanone war der Panzer IV bis zum Erscheinen des T34/85 jedem feindlichen Panzer überlegen. Und das trotz der Tatsache, dass der Panzer bereits fünf Jahre alt war. Die Grundpanzerung an der Vorderseite der Wanne betrug nun ohne Panzerplatten 80mm. Um Ressourcen einzusparen, wurden die gummibereiften Laufrollen durch Stahllaufrollen ersetzt. Desweiteren wurde der Panzer serienmäßig mit Seitenschürzen versehen, die aus 5 mm dicken Stahlplatten bestanden und Hohlladungsgeschosse sowie Panzerfäuste fernhalten sollten. Später wurden die Seitenschürzen aus Rohstoffmangel durch Drahtgitter ersetzt. Die Ausführung H entstand, nachdem Guderian das Heereswaffenamt davon überzeugt hatte, das eine sofortige Einstellung der Produktion des Panzer IV für die Front unmöglich zu verkraften war. Die Ausführung H wurde mit 3.800 Stück gebaut und war sowohl die meistgebaute Serie des Panzers IV als auch die größte Serie aller im "Dritten Reich" gebauten Panzer.

 

Sturmpanzer IV
Der Sturmpanzer IV wurde auch "Brummbär" genannt und war ein schwer gepanzertes Sturmgeschütz, dass mit dem schweren Infanteriegeschütz 33 ausgerüstet war. Er wurde ab 1943 eingesetzt, da sich die vorherigen Serien der Sturmgeschütze mit dem Sturmgeschütz III (auf Basis des Panzer III) und der langen 7,5-cm-Kanone zu Jagdpanzern entwickelt hatten. Deswegen forderte die Infanterie immer stärker ein neues gepanzertes Sturmgeschütz mit einer großkalibrigen Waffe. Die Antwort darauf war der Sturmpanzer IV. Das sIG 33 war ein 150-mm-Geschütz das Granaten mit großer Spreng-und Splitterwirkung verschießen konnte und zudem frontal mit 100mm und an image034den Seiten mit 50 mm sehr stark gepanzert war. Aufgrund des Geschützes und der starken Panzerung wog der Sturmpanzer zwar 28 Tonnen und überlastete damit das Fahrgestell des Panzer IV, dennoch bewährte sich das Sturmgeschütz und leistete gute Dienste. Optisch erinnert der Brummbär an den später eingeführten Sturmtiger. Es wurden insgesamt 269 dieser Sturmpanzer gebaut.

weitere Typen

image037Sturmgeschütz IV
Das Sturmgeschütz IV oder auch StuG IV, war der Nachfolger des StuG III. Es war mit einer 75-mm-StuK 40 L/48 ausgerüstet und wurde im Herbst 1943 in Dienst gestellt. Auch optisch ähnelte das StuG IV sehr stark seinem Vorgänger. Er wog 23 Tonnen und verfügte über eine 80 mm starke Frontpanzerung. Offiziell war der Panzer der Artillerietruppe unterstellt, wurde jedoch zunehmend auch als Ersatz für fehlende Kampfpanzer eingesetzt und nahm so die Rolle eines Jagdpanzers ein.

Jagdpanzer IV
Der Jagdpanzer IV wurde Anfang 1944 in Dienst gestellt und war mit der 7,5-cm-Pak 39 L/48 bewaffnet und verfügte über eine 80 mm starke Frontpanzerung. Insgesamt wurden 1944 768 Stück der ersten Serie produziert. Es gab jedoch noch eine Weiterentwicklung, als man auf die Idee kam, eine über lange 7,5-cm-StuK 42 L/70 ähnlich des Panthers einzubauen. Die Kanone hatte auf 500 m noch 91 mm Durchschlagkraft bei einem 30 Grad Aufschlagswinkel mit der Panzergranate 39. Bei der Granate 38 HL/C, ein Hohlladungsgeschoss, war die Durchschlagskraft unabhängig der Entfernung des Ziels 100 mm. Dafür waren statt 4 nun 5 Besatzungs-mitglieder notwendig. Des weiteren wurde der Jagdpanzer aufgrund der schweren Frontpanzerung und der überlangen Kanone sehr hecklastig, was dazu führte das er sich im Gelände recht schwer tat. Er erhielt deswegen den Spitznamen "Guderian- Ente". Von dieser Variante wurden 930 Stück gebaut.
Der Jagdpanzer IV wurde trotz seiner Nachteile zu einem der stärksten Jagdpanzer des Krieges. Die Kombination aus starker, angewinkelter Panzerung, der Kanone des Panthers und der mit 1,85m Höhe sehr niedrigen Silhouette machten ihn zu einem gefürchteten Jagdpanzer. Er konnte selbst hinter kleinsten Bodenerhebungen Deckung suchen. Trotz dieser Eigenschaften war Guderian von ihm nicht überzeugt und sah im Sturmgeschütz IV den besseren Jagdpanzer. Dennoch wurde das Konzept weiter fortgesetzt und fand schließlich sogar im Kanonenjagdpanzer der Bundeswehr einen modernen Nachfolger.

image043Panzerhaubitze Hummel
Die "Hummel" war mit der 150-mm-Haubitze sFH 18 ausgestattet, einem Geschütz der Feldartillerie, welches von 1933 bis 1945 das Rückgrat der deutschen Artillerie bildete.
Der Ursprung der mobilen Artillerie entstand schon vor dem Krieg, als Generaloberst Guderian eine motorisierte Artillerie forderte, die in der Lage war den Panzerverbänden bei ihren Vorstößen zu folgen. Diese Pläne konnte jedoch aufgrund der geringen Produktionskapazitäten erst 1942 umgesetzt werden. Als erstes entstand die auf dem Panzer II basierende Wespe. Im Mai 1943 kam die Hummel basierend auf dem Laufwerk des Panzer IV dazu. Ursprünglich hieß das Geschütz 15-cm-Panzerhaubitze 18/1 auf Geschützwagen III/ IV. Allerdings klang der zunächst angedachte Name "Hitler" nicht kriegerisch genug und so wurde im September 1944 der Suggestivname Hummel gestrichen. Das Geschütz konnte eine 43-kg-Granate über eine Distanz von 13 km ins Ziel bringen und war zudem aufgrund der leichten Panzerung vor Infanteriefeuer und Granatsplitter geschützt. Die Panzerung bestand aus 10 mm Stahl. Insgesamt wurden 724 Panzerhaubitzen Hummel produziert. Die Kanone konnte soweit abgesenkt werden, dass sie im Notfall auch auf feindliche Panzer in der Nähe feuern konnte. Da die Hummel nur über 18 Granaten verfügte, war sie auf Munitionsträger angewiesen, die ihr ständigen Nachschub sicherten, was gegen Kriegsende öfters zu Problemen führte. Die Hummel war neben der Wespe die bekannteste deutsche Selbstfahrlafette.

Flakpanzer IV
Das Fahrgestell des Panzer IV wurde auch für Flakpanzer eingesetzt. Die starke alliierte Luftüberlegenheit machte Panzerbewegungen am Tag quasi unmöglich. Um die Panzerverbände im Gefecht dennoch halbwegs schützen image046zu können, wurden ab 1944 mehrere Flakpanzer auf Basis des Panzer IV gebaut. Dazu wurde das Fahrgestell für eine Selbstfahrlafette umgebaut und mit einer Flugabwehrkanone ausgerüstet. Die Flakpanzer waren jedoch nur als Übergangslösung gedacht. Es sollte jedoch bis Kriegsende keine neue Entwicklung geben. Der Charakter als Übergangslösung kamm durch den offenen Kampfraum zum Ausdruck und durch die Tatsache, dass diese Flakpanzer erst die Seitenwände herunterklappen mussten, um feuern zu können, was bei Luftangriffen wertvolle Zeit kostete. Insgesamt gab es auf Basis des Panzer IV einen Prototypen und drei Produktionsserien. Dieser auch"Möbelwagen" genannte Panzer war mit einer 3,7-cm-FlaK 43 ausgestattet. Es wurden 220 dieser Flakpanzer gebaut. In der Weiterentwicklung, dem "Wirbelwind", wurde der Kampfraum zwar rundum gepanzert und ein Herunterklappen der Seitenwände war nicht mehr notwendig, jedoch musste aufgrund dessen eine 2-cm-FlaK-Vierling 38 verbaut werden, und der Kampfraum blieb weiterhin nach oben offen. 105 dieser Panzer wurden bis Kriegsende fertiggestellt. Beim Nachfolger "Ostwind" wurde nun wieder die vom Möbelwagen eingesetzte 3,7-cm-FlaK verbaut, doch es konnten nur noch 43 Stück hergestellt werden. Erst der "Kugelblitz" konnte jals moderner Flakpanzer überzeugen. Er wurde jedoch nur als Prototyp entwickelt und wurde bis Kriegsende nicht in Serie produziert. Er verfügte neben einem geschlossenen Turm zudem über zwei 3-cm-Flak vom Typ M103. Dennoch war er der erste moderne Flakpanzer seiner Zeit.

 

Geschichte

Entwicklungsgeschichte
Die Karriere des Panzer IV ist ebenso wie seine Dienstdauer für die damalige Zeit einmalig. Er war ursprünglich gedacht als Unterstützungspanzer und sollte in dieser Rolle mit großkalibrigen Waffen den Panzer III gegen Bunker, Befestigungen oder Häuser unterstützen. Dabei war der Panzer IV gezwungen Sprenggranaten zu verschießen und konnte dabei sein Ziel aus bis zu 6 km Distanz angreifen. Leider war das sowohl seine Stärke wie auch seine Schwäche. Denn die Sprenggranaten waren gegen Panzer wirkungslos und die normale Panzergranate wies zu geringe Durchschlagswerte auf um gegen Panzer eingesetzt werden zu können. Auf der anderen Seite entwickelte die Sprenggranate gegenüber leicht- oder ungepanzerten Zielen eine vernichtende Wirkung. Dabei sollte der Panzer IV in Kompaniestärke in einer Panzerabteilung eingesetzt werden als 4.Kompanie. Vor Kriegsbeginn wurde dieses Modell allerdings verworfen, da nicht genug Panzer III für die anderen 3 Kompanien zur Verfügung standen. Aus diesem Grund wurde die Panzerabteilung nun aus zwei leichten und einer mittleren Kompanie gebildet wobei in der mittleren Kompanie die Panzer III und Panzer IV eingesetzt wurden. Dadurch musste der Panzer IV mit den Kampfpanzern vorrücken und war somit ein Frontpanzer geworden. Aufgrund dessen wurde er beständig mit stärkerer Panzerung ausgestattet um dieser neuen Anforderung standhalten zu können. Als 1940 nach dem Frankreichfeldzug die Umstrukturierung der Panzerdivisionen begann, sollte die mittlere Kompanie aus 14 Panzer IV und 5 Panzer II bestehen. Der Panzer IV war bis zum Erscheinen des Tigers 1942 und des Panthers 1943 der schwerste deutsche Panzer. Dennoch erlangte er allerdings seine Rolle als Kampfpanzer und sogar als Hauptkampfpanzer erst als der Panther in Serie ging und die Ausführung H produziert wurde - also zu einem Zeitpunkt, zu dem das Heereswaffenamt seine Produktion eigentlich einstellen wollte, obwohl er zu dieser Zeit jedem feindlichen Panzer überlegen war. Der Panzer IV diente bis zum Kriegsende an der Front und war damit der einzige Panzer des Krieges der erst 1945 veraltet war, nachdem er bereits 8 Jahre in der kämpfenden Truppe vertreten war. In dieser Zeit verwandelte er sich vom Unterstützungspanzer zum Hauptkampfpanzer der deutschen Panzertruppen und war bis Kriegsende erfolgreich, auch wenn ihm in den letzten Kriegsmonaten der neue russische T34/85 und amerikanische M4 Firefly Probleme bereiteten. Doch nun genug von seiner Einsatzgeschichte, kommen wir zu den Feldzügen.

 

Feldzüge:
Polen:
Als der Feldzug in Polen begann waren 211 Panzer IV fertiggestellt, von denen 198 Stück der Ausführungen C und D in Polen eingesetzt wurden. Aufgrund dieser geringen Stückzahlen spielte damit der Panzer IV in Polen nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch entsprach die Zahl der Totalverluste dem Durchschnitt der in etwas eingesetzten Truppen. So wurden 19 Panzer IV zerstört, was 10% entsprach. Und die Verluste der Wehrmacht in Polen belief sich auf ungefähr 10% der eingesetzten Truppen (1,6 Mio. Soldaten und 16.800 Tote). Aufgrund der totalen Übermacht und des überragenden Blitzkriegs wurden die Mängel am Panzer IV hier nicht deutlich.
Westfront:
In Frankreich sah die ganze Geschichte schon etwas anders aus. Hier trat der Panzer IV zwar mit 278 Fahrzeugen ebenfalls nur in geringen Stückzahlen auf, da die Wehrmacht insgesamt 2.500 Panzer einsetzte, doch hatte er mit 97 Totalverlusten die prozentual höchsten Verluste der Panzertruppe mit 37%. Gründe dafür sind die Umstrukturierung der Panzerabteilungen und die Vorstoßtiefe. Dadurch musste der Panzer IV öfters aktiv als Kampfpanzer eingesetzt werden. Doch dafür war er aufgrund seiner unzureichenden Kanone und Panzerung nicht geeignet. Aus diesem Grund begannen hier bereits die ersten Maßnahmen zur Erhöhung der Panzerung. Als Beispiel sei gesagt, dass die französische 47-mm PaK auf 1.500m die Front des Panzer IV durchschlagen konnte. Umgekehrt musste der Panzer IV auf fast 500 m herankommen, um 38 mm Stahl durchschlagen zu können. Und die Franzosen verfügten über mehr als 1.200 dieser Geschütze. Zudem waren die französischen Panzer R 35, H 39 und S-35 mit einer 40 mm Panzerung versehen, der Char B1 sogar mit 60 mm. Dadurch war der Panzer IV nicht in der Lage, die französischen Panzer frontal zu durchschlagen und musste sie soweit ausmanövrieren, dass er ihn ihre Flanke kam. Doch diese Manöver waren oft mit hohen Verlusten verbunden. Generell hatte die deutsche Panzerwaffe große Probleme und letztlich verdankte die Wehrmacht ihren Sieg nicht der Panzerwaffe, sondern vielmehr der neuen Blitzkriegstaktik, der Führung und der sehr stark mit Funkgeräten ausgestatteten Truppen, was Absprachen, Manöver und Koordination der Truppenverbände deutlich erleichterte. Dennoch wurde der Panzer III wie auch der Panzer IV in Frankreich durch die Erfolge der Panzerwaffe und den schnellen Kriegsverlauf in der Propaganda als weit überlegene Panzer dargestellt und wahrgenommen.
Afrika:
Als das deutsche Panzerkorps unter General Rommel in Afrika eingesetzt wurde um den bedrängten Italienern beizustehen, kam der Panzer IV erneut zum Einsatz. Dabei zeigte sich dass er den nur leicht gepanzerten britischen Panzern überlegen oder zumindest ebenwürdig war. Einzige Ausnahme bildete der Matilda-Panzer mit einer Panzerung von 80mm. Durch die Nachschubprobleme konnten nur wenige Panzer der Ausführung F2 geliefert werden, doch zum Glück für die deutschen Truppen verfügten die Briten nicht über größere Mengen der Matilda-Panzer. Ein weiterer Vorteil der Panzer IV war das Terrain. In der Wüste gibt es nur wenig Deckungsmöglichkeiten oder Hindernisse was es den deutschen Panzern ermöglichte die Briten über große Distanzen zu beschießen oder auszumanövrieren. Erst als den Briten der amerikanische M3 Grant (auch M3 Lee genannt) geliefert wurde, glich sich die Situation aus. Wenig später konnten die Briten aufgrund der Massen an amerikanischen Panzern die Kämpfe und den Feldzug für sich entscheiden.
Sowjetunion:
Der Feldzug gegen die Sowjetunion begann am 22. Juni 1941. Zu dieser Zeit standen der Wehrmacht 572 Panzer IV zur Verfügung, von denen 439 am "Unternehmen Barbarossa" teilnahmen. Zu Kriegsbeginn war der Panzer IV denen in Masse auftretenden leichten russischen Panzern weit überlegen. Doch bereits nach wenigen Kriegsmonaten sollte sich das ändern, da die Sowjets zunehmend neuere Modelle entwickelt hatten und nun, wenn auch in geringen Zahlen, in den Kampf schickten. So tauchten im August 1941 bereits die ersten T-34 und KW-1 auf. Und damit begannen die Probleme der deutschen Panzerwaffe in Russland. Denn beide Panzer waren in der Lage, auf 1.000 m jede deutsche Panzerung zu durchschlagen. Dagegen war der Panzer IV noch mit der kurzen 7,5-cm-KwK 37/L24 ausgestattet und konnte selbst auf Nahkampfdistanz den russischen Panzern nicht gefährlich werden. Der Panzer IV wurde von den neuen russischen Panzern um Weiten deklassiert. Der einzige Grund warum das nicht das Ende des deutschen Feldzuges bedeutet, war ihre noch geringe Stückzahl aber vor allem der Unfähigkeit der russischen Generäle zuzuschreiben. Stalin hatte in den letzten sechs Jahren systematisch alle Posten mit Parteigetreuen, erfahrene Generäle in seinen Säuberungen aus dem Weg räumen lassen und jeglicher Art von Eigeninitiative bei den Kommandeuren ein Ende gesetzt. Das führte dazu das unfähige, hochgradig verängstigte Generäle den Krieg gegen einen Feind führen mussten der in den Bereichen Mobilität, Kommunikation und Eigeninitiative weit überlegen war. Die Sowjets verfügten nicht einmal über eine Richtlinie für den Einsatz von Panzern. Das führte dazu, dass der starre Apparat der Roten Armee beinahe im ersten Kriegsjahr von den deutschen Truppen vernichtet worden wäre. Nur der Winter rettete die Rote Armee vor dem totalen Kollaps. Wie stark Stalins Säuberungen die Rote Armee geschädigt hatten wird noch deutlicher wenn man bedenkt, dass aufgrund der Zusammenarbeit der russischen und deutschen Militärs bis 1933 und der Erfahrungen in Polen und Frankreich die Russen eigentlich hätten wissen müssen wie die Deutschen angreifen und wie sie ihren Krieg führen würden. Als Stalin einsah das er gewisse Fehler gemacht hatte, war es fast schon zu spät gewesen. Doch zurück zum Panzer IV. Später wurde die Hohlladungsgranate weiter verbessert um die Durchschlagsleistung zu erhöhen. Dadurch blieben sie war zwar immer noch unterlegen, konnten aber wenigstens im Nahkampf die russischen Panzer effektiver bekämpfen. Bereits im Juli 1941 hatten die Panzer IV dadurch 50% an Ausfällen zu beklagen. Trotz der Instandsetzungleistungen, die große Teile der zerstörten Panzer wieder reparierten, musste der Panzer IV bis zum Jahresende 378 Totalverluste vermelden. Dies entsprech 95% der im Juni eingesetzten Panzer. Zum Jahresende war die Einsatzstärke der deutschen Panzerwaffe bei nur noch 20% angekommen. 80% der Panzer waren zerstört oder in der Instandsetzung und das obwohl während des Feldzuges ständig neue produzierte Panzer nachgerückt waren.
Erst als 1942 mit den Ausführungen F2 und G die mit der 7,5-cm-KwK 40/L43 ausgestatteten Panzer IV produziert wurden, konnte der Panzer IV die feindlichen Panzer wieder wirksam bekämpfen. Allerdings verlor er mit der Umrüstung endgültig seine Rolle aus Unterstützungspanzer, nachdem er ja schon seit 1940 trotz seiner Mängel in der Panzerbekämpfung und Panzerung gezwungenermaßen und improvisiert als Kampfpanzer eingesetzt worden war. Ab 1943 wurde dann in der Ausführung H die 7,5-cm-KwK 40/L48 verbaut, welche die Durchschlagsleistung von 91 mm auf 106 mm weiter erhöhte und in der Ausführung H die Frontpanzerung wurde auf 80 mm angehoben. Obwohl ab diesem Zeitpunkt keine weitere Kampfwertsteigerung mehr möglich war, war der Panzer IV damit allen zu dieser Zeit existierenden Feindpanzern überlegen. Allerdings drohte nun eine neue Gefahr. Die russischen Panzer tauchten ab 1943 in so großen Zahlen auf, das die Überlegenheit des Panzer IV nicht ausreichte um sie zu bekämpfen. Selbst während der Panzerschlacht von Kursk war der Panzer IV der Hauptkampfpanzer der deutschen Panzertruppe und nicht der Panther oder der Tiger. Der Angriff der deutschen Panzer bei Kursk blieb aufgrund des gewaltigen Abwehrfeuers stecken und erstaunlicherweise nicht aufgrund allzuhoher Verluste. Die genauen Verluste sind umstritten. Tatsache ist jedoch das die sowjetischen Verluste letztlich so groß waren, das sie eine Panzerdivision die aufgrund der Landung in der Normandie nach Frankreich abgezogen war, als vernichtet werteten um die Zahlen etwas aufzubessern. Dennoch war die Masse an sowjetischen Truppen zu groß um die Operation erfolgreich zu Ende zu führen. Als dann allerdings 1944 der T34/85 auftauchte wendete sich das Blatt erneut und der Panzer IV verlor seine überlegene Stellung an ihn. Allerdings war der Panzer V weiterhin jedem feindlichen Panzer überlegen.

Westfront 1944/45:
Die Bewährungsprobe des Panzer IV an der Westfront kam, als am 6.Juni 1944 die Alliierten in der Normandie landeten. Dabei traf der Panzer IV auf den amerikanischen M4 Sherman. Anfangs war er trotz der erdrückenden Lufthoheit der Alliierten noch relativ erfolgreich. Seine Kanone war der Bewaffnung des M4 Sherman weit überlegen, was dazu führte, dass kaum alliierte Panzer den Panzer IV auf größere Distanz gefährlich werden konnten. Erst als die Alliierten den M4 Sherman mit einer 17-Pfünder-Kanone ausstatteten (Sherman Firefly), konnten sie diesen Nachteil ausgleichen. Desweiteren war der Panzer IV zahlenmäßig dem Sherman-Panzer chancenlos unterlegen. Dennoch kämpfte er bis zur Kapitulation im Mai 1945 weiter in den deutschen Panzertruppen und konnte durchaus noch gefährlich werden.
Insgesamt mussten 6.250 Panzer IV während des gesamten Krieges als Totalverluste abgeschrieben werden. Die höchsten Verluste erlitt er zum Ende der Schlacht von Stalingrad und während der "Operation Bagration" (größte Niederlage der deutschen Militärgeschichte). "Operation Bagration" war die Vernichtung der deutschen Heeresgruppe Mitte durch die sowjetische Armee im Sommer 1944. Damit kollabierte die deutsche Ostfront gänzlich. 28 deutsche Divisionen wurden eingekesselt und aufgerieben. Während der Schlacht um Kursk dagegen erlitt der Panzer IV mit 290 Panzern nur etwa die Hälfte der Verluste wie während der beiden obigen Operationen.

 

Fazit

Was soll man als Fazit zum Panzer IV schreiben? Zum einen war er ein Unterstützungspanzer, der ursprünglich leichtgepanzert und absolut unzureichend bewaffnet in den Kampf geschickt wurde. Doch wenn wir die Tatsache weglassen, dass er entgegen seiner eigentlichen Bestimmung und Ausrüstung im Kampf Panzer gegen Panzer eingesetzt wurde, bietet sich uns ein besseres Bild. Ob ein Unterstützungspanzer wirklich notwendig gewesen wäre ist eine ganz andere Frage die ich hier ohne detaillierteres Wissen nicht beantworten kann. Tatsache ist jedoch das der Panzer IV bis Ende 1942 starke Probleme hatte, weil der Panzer III der eigentlich als Hauptkampfpanzer mit einer kleinkalibrigen, aber durchschlagsstarken Kanone ausgestattet war, selbst kaum in der Lage war, die feindlichen Panzer zu bekämpfen. Die Bezeichnung panzerbrechende Kanone ist sogar noch irritierender, wenn man berücksichtigt, dass die 3,7-cm-Kanone des Panzer III nur 35 mm durchschlagen konnte, während die Anfangskanone des Panzer IV immerhin 41 mm erreichte bei einem 30 Grad Aufschlagswinkel. Es ist also nicht verwunderlich, dass der Panzer IV in den ersten drei Jahren seiner Karriere weder als Kampfpanzer noch als Unterstützungspanzer richtig zur Geltung kam. Erst als der Panzer IV zunehmend für den Kampfeinsatz umgebaut wurde zeigten sich seine wahren Fähigkeiten. In der Ausführung H war er sogar bis 1944 allen feindlichen Panzern klar überlegen und selbst bei Kriegsende konnte er den alliierten Panzern noch zusetzen. Alles in allem war der Panzer IV der auf deutscher Seite meistgebaute Panzerkampfwagen und während der stärksten Kämpfe das Arbeitstier der deutschen Panzerwaffe. Trotz dem Erscheinen des Panzer V und des Tigers auf den Schlachtfeldern konnte er bis Ende 1944 seinen Status als Hauptkampfpanzer der deutschen Panzerwaffe aufrecht erhalten. Wenn wir uns den Panzer IV also zusammenfassend betrachten war er ein Panzer, der in der ersten Hälfte seines Lebenszyklus unter den Fehlentscheidungen beim Panzer III zu leiden hatte und erst durch einen kompletten Umbau in Sachen Panzerung und Bewaffnung zu seiner wahren Stärke als Kampfpanzer fand. Um seine Überlegenheit besser darstellen zu können, habe ich mir erlaubt eine durchaus aufschlussreiche Tabelle aus Wikipedia teilweise zu übernehmen:

 

Daten / Panzer Panzer IV T34/76 M4 Sherman
Gewicht 25 t 31 t 30 t
Besatzung 5 4 5
Durchschlagswerte 96 mm 60 mm 60 mm
Wanne (Front/Seite) 80 mm / 30 mm 45 mm / 45 mm 51 mm / 38 mm
Turm (Front/Seite) 50-80 mm / 30 mm 45 mm / 45 mm 51 mm / 38 mm
Leistung / Tonne 12 PS/t 16,2 PS/t 16,5 PS/t
Geschwindigkeit 40 km/h 54 km/h 42 km/h
Reichweite (Strasse) 200 km 465 km 210 km

 

Quellen

Quellen:
Die Panzer des Zweiten Weltkriegs ISBN: 3-7909-0315-0

Panzer ISBN: 3-7043-3197-X
Panzer Modelle aus aller Welt von 1915 bis Heute ISBN: 978-1-4075-7742-5
http://de.wikipedia.org/wiki/Sturmpanzer_IV
http://de.wikipedia.org/wiki/Sturmgesch%C3%BCtz_IV
http://de.wikipedia.org/wiki/Jagdpanzer_IV
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/panzer4.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Panzer_IV
http://www.panzer-archiv.de/kampfpanzer/deutschland/panzeriv/panzeriv.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Afrikafeldzug
http://de.wikipedia.org/wiki/Panzerhaubitze_Hummel
http://de.wikipedia.org/wiki/15-cm-Schwere_Feldhaubitze_18
http://www.panzer-archiv.de/artillerie/deutschland/hummel/hummel.htm
http://www.panzer-archiv.de/artillerie/deutschland/wespe/wespe.htm

Bilderquellen
Neubaufahrzeug
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/37/Bundesarchiv_Bild_101I-761-221N-06%2C_Norwegen%2C_Panzer_%22Neubaufahrzeug%22.jpg
T-28
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/56/T_28.jpg
Vickers Medium Mark III
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3e/Medium_Mk_III_tank_IWM_KID_4625.jpg/793px-Medium_Mk_III_tank_IWM_KID_4625.jpg
T-35
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7e/P68l.jpg
M3 Lee
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4d/M3Grant.jpg
Schachtellaufwerk
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b3/Panzer_IV_MAN-Entwurf.svg/800px-Panzer_IV_MAN-Entwurf.svg.png
Panzer IV D
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/38/Bundesarchiv_Bild_146-1970-050-41%2C_Anschluss_sudetendeutscher_Gebiete%2C_Panzerparade.jpg
Panzer IV E
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Bilder/Panzer4/Pz4E-7.jpg
Panzer IV F1
http://www.bild.bundesarchiv.de/dev01/barchpic/2007/06-28/6d/8c/c5/athene-57e9ni4d0ro2o7pv4tw_layout.jpg
Panzer IV F2
http://www.bild.bundesarchiv.de/dev02/barchpic/2007/06-29/3f/99/60/athene-52egf71mkjc2t5x2gdh_layout.jpg
Panzer IV G
http://www.bild.bundesarchiv.de/dev02/barchpic/2007/06-28/4e/cd/35/athene-57e9m8jpiok19qqna4tw_layout.jpg
Panzer IV H
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Bilder/Panzer4/Pz4H-17%20821.jpg
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Bilder/Panzer4/Pz4H-27_1943.jpg
Sturmpanzer IV
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1f/Sturmpanzer_IV_Brummbaer.jpg/673px-Sturmpanzer_IV_Brummbaer.jpg
Sturmgeschütz IV
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5d/Sturmgeschutz_iv_Muzeum_Broni_Pancernej_CSWL_3.JPG/800px-Sturmgeschutz_iv_Muzeum_Broni_Pancernej_CSWL_3.JPG
Jagdpanzer IV
http://www.bild.bundesarchiv.de/dev05/barchpic/2007/06-29/75/f6/b5/athene-5c7b4pxyijsixusqqq_layout.jpg
Panzerhaubitze Hummel
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Bundesarchiv_Bild_101I-278-0898-04%2C_Russland%2C_Panzerhaubitze_%22Hummel%22.jpg
Flakpanzer IV Wirbelwind
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/19/Wirbelwind_CFB_Borden_3.jpg/800px-Wirbelwind_CFB_Borden_3.jpg

 

 

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